Beethoven sprach:

Musik ist höhere Offenbarung
als alle Weisheit und Philosophie.

Nun denn
...

Klickwunsch!

Vorher allerdings noch eine kleine - nicht weise, nicht philosophische - Anmerkung:

Bei der Musik, wie auch bei anderen Künsten, neigt der Mensch naturgemäß dazu, Präferenzen zu entwickeln - mal mehr, mal weniger bewusst, mal ausgeprägt bis hin zu einem absoluten Entweder-oder, sprich: prima oder scheiße! (Das betrifft - wohlgemerkt - lediglich die Stilart, nicht ihre Ausführung).

Das gilt natürlich auch für die Jazzmusik. Traditional, Swing, Modern, Free Jazz, Jazzrock, Latin Jazz ... die Vielfalt scheint oft Entscheidungen zu erzwingen, die in ihrer Entweder-oder-Radikalität sicher nicht nötig wären - zumindest nicht bei Konsumenten.

Bei 'ausübenden' Musiker/innen ist die Spezialisierung auf eine bestimmte Stilrichtung nicht nur verständlich, sondern auch durchaus sinnvoll - der Fokus lässt sich ja jederzeit erweitern. Aber auch da gibt es eine Tendenz zu stilistischer Strenge inkl. gerümpfter Nase über das, was der/die andere so macht ...

Als diesbezüglich bekennender Furchtfeind wagte ich mich schon immer  gerne ins Sowohl-als-auch!

Wie wär's z. B. mal mit Bossa Nova und Dixieland?